Gastbeitrag von Martin Kramer
Die Feuerwehrkameraden aus Borsch übten gemeinsam mit den Geisaer Kameraden das Einsetzen des hydraulischen Rettungssatzes bei Verkehrsunfällen.
Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Borscher Floriansjünger mit den gut geschulten Geisaer Kameraden Steven Körber und Patrik Reckenbeil im Feuerwehrgerätehaus Borsch.
Dabei schulten sie im dreistündigen Theorieteil die Kameraden im Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten bei Verkehrsunfällen.
Wehrführer der Geisaer Feuerwehr, Patrick Reckenbeil, welcher gebürtig aus Stadtlengsfeld kommt, sowie sein Stellvertreter Steven Körber, welcher vorher der Dorndorfer Feuerwehr angehörig war, erzählten aus diversen Einsätzen.
Jeder Einsatz sei anders und es müsse immer improvisiert werden, beispielsweise beim Sichern eines verunfallten Fahrzeuges mittels Steckleitern und Spanngurten.
Wichtige Themen sind dabei die Aufgabenverteilung der Einsatzkrfte, das Sichern der Unfallstelle und das Abstellen der Einsatzfahrzeuge. Auch ist in der Feuerwehrdienstvorschrift klar festgelegt, welche Aufgaben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst vorbehalten sind.
Nachdem der theoretische Teil angeschlossen war, trafen sich am darauffolgenden Samstagvormittag die Kameraden der Ortsteilfeuerwehr mit ihren Amtskollegen auf dem Gelände des Bauhofs in Geisa zu einer praktischen Übung.
Im ersten Teil der Übung erklärten die Geisaer Kameraden den Aufbau ihres Löschfahrzeuges, sowie die Verladung der notwendigen Gerätschaften und Hilfsmittel.
Durch die aktuelle Ausrückeordnung der Leitstelle Wartburgkreis kommt es häufig vor, das beide Wehren zeitgleich alarmiert werden und gut zusammen funktionieren müssen.
Dabei ist es erforderlich, die Fahrzeuge der anderen Wehren als auch ihre Ausstattung zu kennen. Im zweiten Schritt konnten sich die Kameraden mit dem hydraulischen Rettungssatz auseinandersetzen.
Jeder Kamerad konnte sich unter Anweisung der Ausbilder mit Geräten am Fahrzeug ein Eindruck verschaffen, was damit alles möglich ist.
Nach etwa drei Stunden praktischer Übung bei besten Wetter, gab es noch eine Auswertung der Aktion und einen kleinen Snack. Ein großer Dank geht an die Kameraden Reckenbeil und Körber, welche ihre Zeit zum Wohl und Schutz der Bevölkerung investiert haben.



















